Besonders bekannt war die Rollfilmkamera „Solida“, von der es unzählige Varianten gab. Dazu zwei Brillantsucher und ein klappbarer Rahmensucher. Und B, dazu ein Hebel für „T“, vorschaltbare Nahlinse und zusätzlich zur Anfangsöffnung 11 die Lochblenden 16 und 22. Das Negativformat 6×9 war über Jahre hinweg beliebt, weil man billige Kontaktabzüge in ansehnlicher Größe davon machen konnte.
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Die Bessamatic war ein hochwertiger Fotoapparat mit Spitzen-Wechseloptiken; sie besaß einen gekuppelten Selen-Belichtungsmesser und einen Zentralverschluss, was sich am Ende als Nachteil herausstellte. Der automatisch in Anfangstellung zurückgehende Bildzähler, die bequeme Auslösetaste mit Drahtauslöseranschluß und das Stativgewinde vervollständigen die Ausstattung dieser modernen Kleinbildkamera. Von allen Varianten der Kleinbild-Beirette wurden von 1958 bis 1988 fast 3,3 Mio Stück hergestellt. Man bekam so 4 Bilder mehr heraus und konnte auch Dias anfertigen, die noch in 5×5-cm-Rahmen passten („Super-Slides“). Dann gab es noch die Möglichkeit, durch eine einlegbare Maske (ist bei meiner noch dabei) auch 4×4-cm-Negative anzufertigen.
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Filme (120er Rollfilm) gibt’s noch – schönen scharfen Aufnahmen steht also nichts im Wege … Die Synchro-Box wurde von 1951 bis 1957 produziert und kostete 14,- DM. Sogar ein Gelbfilter konnte man durch einen Schieber vorschalten, damit konnte man seinerzeit den Kontrast Wolken/Himmel verstärken. Ferner war’s möglich, die Menge des einfallendes Lichts durch eine kleinere Lochblende zu veringern – wenn’s zu hell war. Das 6×9-Format hatte den Vorteil, dass recht ordentliche Kontaktabzüge hergestellt werden konnten, die waren deutlich preiswerter als Vergrößerungen.
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Die erste Kleinbild-Ikonta (Rollfilm-Ikontas gab’s ja schon länger) wurde 1948 wurde als „Ikonta 35“ (522/24) von Zeiss Ikon als Neuentwicklung auf den Markt gebracht. Der an der Frontseite liegende Auslöser der Goldixette ist der ins Auge fallende Unterschied zu den anderen Verwandten von Goldammer. Die Firma Goldammer in Mühlheim/Main war dabei bemerkenswert erfolgreich. Der Film war ein normaler Kleinbildfilm, deshalb kann man auch heute noch bei einigem Geschick die Rapid-Patronen wieder befüllen. Ebenso wie diese hatte das Negativ ein quadratisches Format, aber etwas kleiner, nämlich 24×24 mm.
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Die 50er Jahre waren nämlich die Zeit der 6×6-Klappkameras. Die Abbildung zeigt eine Variation eines verbreiteten Grundmodells, das unter verschiedenen Namen (Goldeck, GuGo, Corina u. a.) im Umlauf war. Bei einem Negativformat von 24×24 mm bekam man 16 Bilder. 1961 kostete die Bessamatic mit dem Standardobjektiv „Color-Skopar“ 575,– DM. Wegen der komplizierten Mechanik galt sie als schwer reparierbar, nichtsdestotrotz war sie robust und zuverlässig und eine der erfolgreichsten deutschen Kleinbild-Spiegelreflexkameras der 50er und 60er. In der „beirette vsn“ verwenden Sie Normalpatronen mit dem großen Filmvorrat für 36 Aufnahmen 24 mm x 36 mm (bei Farbfilmen auch für 20 Aufnahmen).
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- Man bekam so 4 Bilder mehr heraus und konnte auch Dias anfertigen, die noch in https://go.bubbl.us/f1f81e/b9da?/Wie-gewinnt-man-im-Online-Casino? 5×5-cm-Rahmen passten („Super-Slides“).
- Es hatte – wie alle Kameras dieser Reihe – den Parator-Programmverschluss, der Blende und Verschlusszeit automatisch einstellte.
- Der günstige Preis von 75,- RM machte die Retina zu einer echten Volkskamera (Leica 230,- RM).
- Bei einem Negativformat von 24×24 mm bekam man 16 Bilder.
- In dieser einfachen Ausführung mit 3,5er-Objektiv und Pronto-Verschluss kostete die „Vito B“ 119,– DM im Jahr 1954.
Obwohl die Kamera „Adox 66“ hieß, wurde sie nicht von den Adox-Werken (Dr. C. Schleußner) hergestellt, das besorgte in deren Auftrag die Firma Hermann Wolf GmbH in Wuppertal-Elberfeld. Der ausgezeichnete Vierlinser Solitar 2,8/40 mm war mehrfach vergütet, ein Selbstauslöser war auch vorhanden. Mitte der 70er des letzten Jahrhunderts beauftragte Agfa die Designer Schlagheck & Schultes, ein Gehäuse für eine automatische KLeinbildkamera zu entwerfen. Weitsichtig am Schlitzverschluss festgehalten, während einer der Gründe für den Niedergang der westdeutschen Kameraindustrie das Festhalten am unflexiblen Zentralschluss war.
- Ihr Herzstück war der geniale „Copal B Mat special automatic programmed shutter“.
- Sogar ein Gelbfilter konnte man durch einen Schieber vorschalten, damit konnte man seinerzeit den Kontrast Wolken/Himmel verstärken.
- Die Kamera erschien im Jahr 1950 und kostete 14,- DM.
- Das Filmformat erlaubte, günstige Kontaktabzüge herzustellen, die zwar klein, aber durchaus albumfähig waren.
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Auf jeden Fall begann 1934 mit der „Retina“, gebaut im ehemaligen Nagel-Werk, der Siegeszug einer der bekanntesten deutschen Kleinbildkamera-Reihe. In dieser einfachen Ausführung mit 3,5er-Objektiv und Pronto-Verschluss kostete die „Vito B“ 119,– DM im Jahr 1954. Den Film transportiert man nicht mit einem Drehrad weiter, sondern mit einem Transporthebel, das rote Fenster für die Bildnummern erübrigt sich. So sieht man auch im Nahbereich immer genau das, was auch aufs Negativ kommt. In die Nachfolgemodelle schnitt man dann das Stativgewinde in den Klappdeckel.
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Es war zwar nur eine einfache Box für das 6×6-Format, aber ihr Aussehen erinnerte deutlich an die wesentlich teureren zweiäugigen Spiegelreflexkameras, z. Es hatte – wie alle Kameras dieser Reihe – den Parator-Programmverschluss, der Blende und Verschlusszeit automatisch einstellte. Auch heute noch sind die M42-Objektive sehr beliebt, weil sie sich relativ leicht an digitale Spiegelreflexkameras adaptieren lassen. Der Filmtransport erfolgte über einen Drehknopf, immerhin wurde dabei auch der Verschluss gespannt. Ab diesem Zeitraum wurde die Brennweite in mm und nicht mehr in cm angegeben. Immerhin war Kodak e der dritte Hersteller, der es wagte, eine Kamera für das Format 24×36 cm auf den Markt zu bringen, nach Leitz und Zeiss Ikon.
Sie war – zielgruppengerichtet – auch als Soldatenkamera bekannt, allerdings war die Trolit-Deckkappe für diesen Zweck wohl nicht robust genug, es sind relativ wenige Apparate unlädiert erhalten. Sie unterschied sich von ihren Nachfolgerinnen hauptsächlich durch die Kunststoff-(„Trolit“)-Abdeckung und die Möglichkeit, auch im sparsamen 4,5×6-cm-Format zu fotografieren. Das Filmformat erlaubte, günstige Kontaktabzüge herzustellen, die zwar klein, aber durchaus albumfähig waren. Die Kamera erschien im Jahr 1950 und kostete 14,- DM.
